Wandel von Innen: Die Green Pioneers der Deutschen Telekom

Wandel von Innen: Die Green Pioneers der Deutschen Telekom

CASE #2 | DEUTSCHE TELEKOM:

Mit der Initiative Stop wasting – start caring! hat die Deutsche Telekom AG das Ziel ausgerufen, zukünftig noch ressourcenschonender zu wirtschaften. Plastik, Papier und Verpackungen sollen vermieden oder durch umweltschonende Alternativen ersetzt werden. Dabei setzt das Unternehmen auch auf die Ideen und die Expertise seiner Mitarbeitenden: Green Pioneers halten an 40 Standorten und in mehr als 20 Fachbereichen gezielt Ausschau nach Verbesserungspotentialen. Und bringen damit kleine und große Veränderungen in Gang.

Die Green Pioneers der Telekom treffen sich im Oktober 2019 zu ihrem ersten Barcamp
Foto: Deutsche Telekom AG

Mit so viel Resonanz hatten wir ehrlich gesagt gar nicht gerechnet“, sagt Birgit Klesper. Die Senior Vice President Group Corporate Responsibility hat mit ihrem Team vor einem Jahr, im September 2018, das interne Botschafterprogramm der Green Pioneers bei der Telekom initiiert. Um Pionier zu werden, sollten sich die Mitarbeitenden anmelden – mit einer kurzen Begründung, warum sie sich engagieren möchten. Auf Anhieb klopften 80 Interessierte beim Bereich Corporate Responsibility (CR) an. „Wir hatten zum Start auf etwa 30 bis 40 Teilnehmende gehofft und waren von den zahlreichen Anmeldungen überrascht“, erzählt Klesper. „Was sicherlich geholfen hat, war, dass unser CEO dem Thema in einer internen Auftaktveranstaltung eine hohe Sichtbarkeit gegeben hat.“ Das Botschafterprogramm ist eingebettet in die Initiative Stop wasting – start caring!, für die der Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges persönlich steht. Plastik, Papier und Verpackungen sollen konsequent vermieden und möglichst umweltfreundliche Alternativen gefunden werden.

Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility bei der Deutschen Telekom
Foto: Deutsche Telekom AG

Lebendige grüne Community

Heute, ein Jahr nach Start des Programms, ist bei der Deutschen Telekom ein aktives Green-Pioneer-Netzwerk entstanden. „Die Green Pioneers stehen für Nachhaltigkeit im täglichen Handeln und wie man mit kleinen Dingen beginnen kann“, sagt Birgit Klesper. „Sie inspirieren privat und beruflich durch ihr positives Beispiel.“ Über 150 Mitarbeitende an 40 Standorten und aus mehr als 20 Fachbereichen setzen sich dafür ein, das Unternehmen von innen heraus grüner zu machen. Ihren „kommunikativen Hafen“ finden die Botschafter im Telekom-Intranet – der Social Collaboration-Plattform You and Me (YAM). Die auf Jive basierende Online-Plattform vernetzt alle Mitarbeitenden miteinander und ermöglicht Austausch und Zusammenarbeit. Die Pioneers organisieren sich größtenteils selbstständig, oft in sogenannten Hubs: Regionale Hubs gibt es zum Beispiel in Bonn, Berlin, Darmstadt und Stuttgart sowie im Ruhrgebiet und im Raum München. Zusätzlich sind mehrere überregionale, fachliche Hubs aktiv. Und die Kommunikation bleibt nicht nur digital: Die lokalen Hubs verabreden sich auch persönlich zu Stammtisch-Treffen, die fachlichen Hubs arbeiten in Projekten on- und offline zusammen. „Der Bereich Corporate Responsibility gestaltet die Rahmenbedingungen und übernimmt für das Netzwerk die Bereitstellung der zentralen Website der Initiative auf YAM. Wir organisieren monatliche Calls und Lernformate für die ganze Community und halten einen engen Draht zu den Hubs“, so Klesper. „Es läuft aber auch sehr vieles auf regionaler und fachlicher Ebene komplett selbstorganisiert.“ Dieser Mix aus digital und analog sowie zentral und dezentral gehöre zu den Erfolgsfaktoren des Botschafterprogramms. „Die Pioneers fungieren als Multiplikatoren: Unsere Analyse zeigt, dass fast 10.000 Mitarbeitende durch sie im ersten Jahr erreicht wurden. Und ihre Glaubwürdigkeit ist enorm.“

Wirkungsvolle Impulse im Kleinen und Großen

Die Veränderungen, die die Green Pioneers in der Telekom anstoßen, reichen von der lokalen Idee bis zum konzernweiten Projekt. An manchen Standorten entstehen Bienenstöcke und Naturwiesen. Im Intranet teilen die Kolleginnen und Kollegen Tipps für Ressourcenschutz im Alltag. Lokale Tauschbörsen für Kleidung werden ins Leben gerufen. „Genauso wichtig ist aber auch der direkte Bezug zu unserem Kerngeschäft und zum Büroalltag“, sagt Birgit Klesper. Denn manche Anregungen entfalten auch unternehmensweit Wirkung. „Hier beziehen wir dann die Fachbereiche und Entscheider mit ein, die erforderlich sind, um die Ideen weiterzudenken und umzusetzen.“ Solche Initiativen wirken unter anderem bereits erfolgreich in den Bereichen Logistik und Infrastruktur. Die Bandbreite reicht darüber hinaus von einer deutschlandweiten Handy-Sammelaktion über die Abschaffung von Plastiktüten in den Shops und Einwegbechern in den Kantinen bis hin zu innovativen Ansätzen, um Verpackungsmüll zu reduzieren.

 

Herausforderungen und Erfahrungswerte

Im Rückblick betrachtet: Lief denn alles von Anfang an super? „Na ja“, gibt Klesper zu, „wir haben 100.000 Mitarbeitende, natürlich gab es da auch Gegenwind.“ Knappe Kapazitäten seien ein Thema gewesen, die Pioneers müssten ihr Engagement ja mit ihrem Arbeitspensum vereinbaren können. „Manche Führungskraft dachte da bestimmt: Auch das noch! Aber die meisten zogen gut mit.“ Die Pioniere seien zudem durchaus kritische Geister. „Als wir intern das neue Klimaziel der Telekom vorgestellt haben, bis 2030 90% der CO2-Emissionen einzusparen, gab es von unseren Pionieren keineswegs nur Beifall. Für manche vollzieht sich der Wandel nicht schnell und nicht radikal genug. Das sagen sie dann laut und deutlich.“ Auch damit müsse das Unternehmen kulturell umgehen können. Einen echten Lernpfad sieht die CR-Verantwortliche im Bereich der internen Kommunikation. „Einige handwerkliche kommunikative Dinge haben wir ehrlich gesagt nicht vorab konzeptionell geplant, sondern eher unterwegs gelernt: Wie können wir eine Plattform für die Botschafter aufbauen? Wie schaffen wir es, die Anfragen der Pioniere schnell zu beantworten? Das haben wir uns nach und nach gemeinsam erarbeitet. Die schiere Größe des Konzerns spielt immer eine Rolle, wenn neue Green Pioneers hochmotiviert loslegen wollen. Die lokalen und fachlichen Hubs helfen bei der Orientierung inmitten der Themenvielfalt, so dass die Botschafter schnell einen konkreten Beitrag leisten können.“ International macht das Beispiel nun Schule: Die Telekom in Deutschland dient als Blueprint für andere Landesgesellschaften. Unter anderem sind die Landesgesellschaften in Griechenland und Polen bereits mit eigenen Initiativen zu Stop wasting – start caring! nachgezogen. „Unser Botschafterprogramm ist noch nicht riesig, aber ich sehe schon jetzt drei sehr konkrete Effekte“, resümiert Klesper. „Es trägt zur Motivation bei, wenn unsere Mitarbeitenden ihre persönlichen Werte ins Unternehmen einbringen können und dafür Wertschätzung erfahren. Gleichzeitig erzielen die Green Pioneers intern eine Wirkung auf die Haltung. Und sie initiieren konkrete Veränderungen in der Handlung. Übereinstimmung der Werte und des Handelns: So funktioniert Transformation.“

Herzlichen Dank an Birgit Klesper und Silke Thomas von der Deutschen Telekom!

Erfolgsfaktoren aus IK-Sicht:

  • Tone from the top: Der CEO steht persönlich für die Initiative und stärkt ihre Relevanz und Sichtbarkeit.
  • Zentral und dezentral: Die Green Pioneers werden durch die CR-Abteilung unterstützt, organisieren sich aber in Sub-Netzwerken („Hubs“) auch selbst.
  • Digital und analog: Die Botschafter tauschen sich online im Social Intranet miteinander aus und treffen sich in fachlichen und regionalen Netzwerken persönlich. Gemeinsame Events wie ein #GreenBarcamp beleben die Community zusätzlich.
  • Keine Community ohne Kommunikation: Die internen Kommunikationsprozesse sollten vor Start des Botschafterprogramms durchdacht sein. Eine gut funktionierende Social Collaboration-Plattform bietet dem Netzwerk einen kommunikativen Hafen.
  • Kritik-Kultur: Green Pioneers sind kritische Stimmen und können radikal und drängend in ihren Umweltschutz-Forderungen sein. Die Unternehmenskultur muss das aushalten können.

Das könnte Sie auch interessieren

Wandel von Innen: Die Green Pioneers der Deutschen Telekom

Wandel von Innen: Die Green Pioneers der Deutschen Telekom

Mit der Initiative Stop wasting – start caring! hat die Deutsche Telekom AG das Ziel ausgerufen, zukünftig noch ressourcenschonender zu wirtschaften. Plastik, Papier und Verpackungen sollen vermieden oder durch umweltschonende Alternativen ersetzt werden. Dabei setzt...

mehr lesen
CSR bei LEMONAID: Wir haben einfach unsere Leute gefragt

CSR bei LEMONAID: Wir haben einfach unsere Leute gefragt

Für die Lemonaid Beverages GmbH aus Hamburg ist Nachhaltigkeit Teil ihrer DNA. Das Unternehmen wurde 2009 überhaupt nur gegründet, um Entwicklungszusammenarbeit zu ermöglichen. Jedes verkaufte Produkt des Getränkeherstellers finanziert den Verein Lemonaid & ChariTea...

mehr lesen

Kontakt

hello@greenfromwithin.com

Auch in Ihrem Unternehmen wird Nachhaltigkeit intern gelebt? Die Mitarbeitenden beteiligen sich aktiv daran, Veränderungen für mehr Umwelt- und Klimaschutz umzusetzen? Ich freue mich, wenn Sie mir von Ihrem Beispiel erzählen. Melden Sie sich gerne telefonisch, per mail oder über das Kontaktformular.

Anja Knieß | +49 (0)171 2491911 | hello@greenfromwithin.com

CSR bei LEMONAID: Wir haben einfach unsere Leute gefragt

CSR bei LEMONAID: Wir haben einfach unsere Leute gefragt

CASE #1 | LEMONAID:

Für die Lemonaid Beverages GmbH aus Hamburg ist Nachhaltigkeit Teil ihrer DNA. Das Unternehmen wurde 2009 überhaupt nur gegründet, um Entwicklungszusammenarbeit zu ermöglichen. Jedes verkaufte Produkt des Getränkeherstellers finanziert den Verein Lemonaid & ChariTea e.V., der soziale Projekte in den Anbauländern unterstützt. Bio-Zutaten, fairer Handel – alles selbstverständlich. Kann man noch mehr tun? „Ja!“, fand das Team und treibt seit anderthalb Jahren eine interne CSR-Initiative voran.

Nachhaltigkeit als Unternehmensziel: Lemonaid und ChariTea unterstützen Entwicklungszusammenarbeit
Foto: Lemonaid Beverages GmbH

Die Menschen, die für Lemonaid arbeiten, tun das aus Überzeugung. „Wer sich bei uns bewirbt, hat den Wunsch für ein nachhaltiges Unternehmen zu arbeiten und die Welt ein bisschen besser zu machen.“ Dies war auch bei Udo Schulte nicht anders, der heute die externe und interne Kommunikation leitet. „Ich wollte unbedingt zu Lemonaid, es ist einfach eine super Firma.“ Der Saftladen aus St. Pauli, wie er sich selbst nennt, ist in den zehn Jahren seit seiner Gründung auf knapp 100 Mitarbeitende angewachsen. 35 davon sitzen in Hamburg auf zwei Flächen, alle übrigen Kolleginnen und Kollegen sind deutschland- bzw. europaweit verteilt, die meisten im Außendienst. Es gibt kleine Teams in England, Frankreich, den Niederlanden, Holland, Skandinavien, Österreich, Schweiz, Belgien und Spanien. Der Altersdurchschnitt liegt bei knapp unter 30 Jahren. „Es gibt wohl kaum etwas, wofür wir uns so viel Zeit nehmen wie für unsere Personalauswahl“, erzählt Udo Schulte. „Manchmal drängelt zum Beispiel der Vertrieb, weil eine Stelle besetzt werden muss. Aber wir suchen so lange, bis wir sicher sind, dass es fachlich und menschlich passt. Das ist essentiell für unser Gemeinschaftsgefühl und unsere Kultur.“ Die Lemonaid-Unternehmenskultur in fünf Begriffen? „Weltoffen, hoffnungsvoll, engagiert, unverkrampft, kreativ.“

Udo Schulte, Leiter der Kommunikation
Foto: Lemonaid Beverages GmbH

CSR-Impuls-Workshop auf dem Sommerfest

Vor anderthalb Jahren reifte der Gedanke heran, das Thema CSR zukünftig noch systematischer anzugehen. Der Kommunikationsleiter erinnert sich: „Meine Kollegin Steffi fing 2018 als Assistentin der Geschäftsführung bei uns an. Sie brachte Erfahrung mit CSR-Berichten mit und kam zu mir mit der Idee, das Ganze unternehmensintern anzuschieben.“ Die beiden holten sich das Okay der Geschäftsführung und starteten eine CSR-Initiative. Was im Kern bedeutete: alle Fachbereiche einbeziehen. „Wir haben zuallererst unsere Leute befragt: Was ist dir persönlich wichtig in Sachen Nachhaltigkeit? Was ist dir in Bezug auf deinen Job wichtig? Welche Ideen hast du?“ Diskutiert wurde dies auf einem Impuls-Workshop im Rahmen des dreitägigen Sommerfests, das Lemonaid jedes Jahr mit allen Mitarbeitenden feiert. „Wir wollten so viele Kolleginnen und Kollegen erreichen wie möglich, dafür bot sich unser Sommerfest an. Die Teilnahme am CSR-Workshop war freiwillig.“ Der Impuls-Workshop setzte einen Startpunkt für Veränderungen in allen Fachbereichen, um Umwelt- und Klimaschutz noch stärker im Alltag zu leben. Seither findet das Thema regelmäßig in den internen Formaten statt – in Slack, den Jour Fixes, Headline Calls und dem Freitags-Frühstück.

Das Sommerfest mit allen Mitarbeitenden bot einen guten Startpunkt für die CSR-Initiative
Foto: Lemonaid Beverages GmbH

Nachhaltige Veränderungen

Und es hat sich in den letzten anderthalb Jahren schon einiges getan: Das Office Management bestellt jetzt bei Memo, einem spezialisierten Online-Anbieter für nachhaltige Büroartikel, der mit eigenen Transportboxen und somit ohne Verpackungsmüll liefert (www.memo.de). Der Bereich Marketing & Events hat das Thema Festivals für sich identifiziert: Diese sind im Hinblick auf Nachhaltigkeit laut Schulte „leider oft katastrophal“. Lemonaid arbeitet daher jetzt verstärkt mit No-Waste-Festivals zusammen. Der Vertrieb hat sich einen Umstieg auf E-Autos gewünscht, was derzeit in den Metropolen Hamburg und Berlin sowie im Ruhrgebiet bereits umgesetzt wird. Was kulinarisch bei Lemonaid auf internen Veranstaltungen wie Freitags-Frühstück, Winter- oder Sommerfest auf den Teller kommt, war zuvor schon vegetarisch und ist seit einem halben Jahr vegan. Schwierig gestaltete sich der eigene Umgang mit Flugreisen. „Es ist wichtig für uns, dass die Kolleginnen und Kollegen in die Anbauländer fliegen und unsere Entwicklungsprojekte vor Ort sehen. Gleichzeitig stellt uns das vor CO2-Probleme. Wir haben uns daher mit mehreren Ausgleichsanbietern wie atmosfair getroffen, um einen guten Umgang damit zu finden.“

Lemonaid kooperiert jetzt verstärkt mit No-Waste-Festivals
Foto: Lemonaid Beverages GmbH

Ringen um den richtigen Weg

Was Udo Schulte in Bezug auf Flugreisen beschreibt, ist typisch: „Das Thema Nachhaltigkeit ist komplex und hat immer eine kritische Seite. Wie vertretbar sind CO2-Ausgleichszahlungen? Wie gut ist die Alternative E-Autos? Das Abwägen ist oft nicht leicht. Aber es ist uns wirklich ein Anliegen – also beschäftigen wir uns authentisch damit und finden bei jeder Fragestellung den für uns richtigen Weg. Es kommt immer von innen heraus.“ Natürlich dürfe man sich nicht in endlosen Diskussionen verlieren, irgendwann müsse dann auch mal gehandelt werden. Eine hilfreiche Regel, die sich Lemonaid selbst gegeben hat: Jeder Fachbereich darf sich in seinem Arbeitsfeld eigenständig für eine nachhaltige Lösung entscheiden, sofern diese maximal 20 Prozent teurer ist als die nicht-nachhaltige Produktversion. Alles darüber hinaus muss in die Abstimmung mit der Geschäftsführung gehen. Und wie sehen die Ziele für die Zukunft aus? „Ich freu mich auf die erste Ergebnisauswertung“, sagt Udo Schulte. „Was hat’s bisher gebracht? Und dann gemeinsam mit der Geschäftsführung und den Kolleginnen und Kollegen zu entscheiden, was man noch anstoßen kann in den nächsten Jahren. Wir haben jede Menge Ideen.“

Herzlichen Dank an Udo Schulte von Lemonaid für das Gespräch!

Erfolgsfaktoren aus IK-Sicht:

  • Schulterschluss CSR & IK: Der/die CSR-Verantwortliche und die interne Kommunikation sind perfekte Partner, um eine CSR-Initiative intern voranzutreiben. Die Unterstützung der Geschäftsführung ist Voraussetzung – ohne die geht es nicht.
  • Fachbereiche beteiligen: Die Spezialist*innen in den Fachbereichen wissen am besten, was in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern in puncto Nachhaltigkeit verbessert werden könnte. Die Abteilungen aktiv einzubeziehen fördert gute Ideen zutage und steigert die Akzeptanz.
  • Kick-off und Kontinuität: Ein abteilungsübergreifender Impuls-Workshop setzt das Thema intern auf die Agenda und markiert den Startpunkt für die CSR-Initiative. Danach sollte das Thema in den internen Formaten regelmäßig aufgegriffen werden: Wo stehen wir gerade, was gibt’s Neues?
  • Ambivalenz aushalten: Nachhaltigkeitsentscheidungen sind oft komplex und widersprüchlich. Zu vielen Themen wie E-Mobilität oder CO2-Ausgleichszahlungen gibt es ein „Ja, aber …“. Die Spannungsfelder zu akzeptieren und einen eigenen Weg zu finden, der für das Unternehmen stimmig ist, macht dennoch handlungsfähig.
  • Budget-Leitplanken: Den Fachbereichen Entscheidungsfreiheit innerhalb eines vorgegebenen Kostenrahmens zu gewähren (z.B. plus 20 Prozent), beschleunigt die Prozesse.

Das könnte Sie auch interessieren

Wandel von Innen: Die Green Pioneers der Deutschen Telekom

Wandel von Innen: Die Green Pioneers der Deutschen Telekom

Mit der Initiative Stop wasting – start caring! hat die Deutsche Telekom AG das Ziel ausgerufen, zukünftig noch ressourcenschonender zu wirtschaften. Plastik, Papier und Verpackungen sollen vermieden oder durch umweltschonende Alternativen ersetzt werden. Dabei setzt...

mehr lesen
CSR bei LEMONAID: Wir haben einfach unsere Leute gefragt

CSR bei LEMONAID: Wir haben einfach unsere Leute gefragt

Für die Lemonaid Beverages GmbH aus Hamburg ist Nachhaltigkeit Teil ihrer DNA. Das Unternehmen wurde 2009 überhaupt nur gegründet, um Entwicklungszusammenarbeit zu ermöglichen. Jedes verkaufte Produkt des Getränkeherstellers finanziert den Verein Lemonaid & ChariTea...

mehr lesen

Kontakt

hello@greenfromwithin.com

Auch in Ihrem Unternehmen wird Nachhaltigkeit intern gelebt? Die Mitarbeitenden beteiligen sich aktiv daran, Veränderungen für mehr Umwelt- und Klimaschutz umzusetzen? Ich freue mich, wenn Sie mir von Ihrem Beispiel erzählen. Melden Sie sich gerne telefonisch, per mail oder über das Kontaktformular.

Anja Knieß | +49 (0)171 2491911 | hello@greenfromwithin.com